Maschinenring -

was ist das eigentlich?

 
Im Jahre 1958 wurde der erste Maschinenring auf Betreiben von Dr. Erich Geiersberger in Buchhofen gegründet. Die wichtigsten Ziele blieben seitdem unverändert:
 
Aus diesen Zielen lassen sich folgende Grundsätze ableiten:
 
1. Der Maschinenring besitzt keine Maschinen
Alle Maschinen befinden sich im Eigentum der Landwirte und werden durch den Maschinenring überbetrieblich eingesetzt, d.h. vermittelt und abgerechnet.
 
2. Der Landwirt ist niemals abhängig.
Durch die Auswahlmöglichkeit unter vielen Maschinen und Partnern werden die Landwirte niemals von einem abhängig. Der Maschinenring ist also keine Kooperation, die Mitgliedschaft keine unlösbare Bindung.
 
3. Leitung des MR durch hauptberuflich geführte Geschäftsstellen.
Dadurch stehen den Landwirten auch in Spitzenzeiten wie Silage-, Heu-, Getreide- oder Maisernte immer ein Ansprechpartner für die gewünschten oder angebotenen Dienstleistungen zur Verfügung.
 
4. Keine Arbeit für ein Dankeschön.
Für jede Maschine oder Tätigkeit stehen feste Verrechnungssätze zur Verfügung. Alle Arbeiten werden den Konten der Mitglieder gutgeschrieben oder belastet.
 
5. Maschinenring ist ein flächendeckendes Dienstleistungsunter­nehmen im ländlichen Raum.
In Bayern gibt es derzeit 75 Maschinenringe mit über. 100.000 Mitgliedern, die eine Gesamtfläche von rund 2,7 Millionen ha bewirtschaften. Das sind 84 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche.
 
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